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3 Tipps, Rezepte nachhaltiger zu gestalten

Im Zuge meines Herbstcurrys - ein lecker warmes Gericht, möchte ich euch zeigen, wie ich manche Rezepte nachhaltiger gestalte. Dabei beachte ich 3 ganz einfache Tipps, die jeder von euch umsetzen kann. Nachhaltig leben ist für mich ein Lebensstil und keine Modeerscheinung - damit ist auch nicht gemeint, dass man alle seine Tupperschüsseln einfach wegschmeisst um dann "nachhaltigere" Materialien zu kaufen! Ganz und gar nicht. Worauf ich hinaus möchte ist, dass wir unsere einzelnen Konsumentscheidungen (wo wir Dinge neu anschaffen MÜSSEN), überdenken und verändern.

1. Tipp: Regionale Alternativen finden

Für mein Herbstcurry wollte ich Gemüse, Kokosmilch und Reis. 

 

Meine Alternativen:

Gemüse: Ich suche in der Gemüsetheke regionales und saisonales Gemüse. Im Herbst nehme ich Kürbis, Karotten, Kohl usw.

 

Kokosmilch: Kokosmilch kommt von sehr weit her, meine Alternative ist dazu Pflanzensahne (kann man auch selbst machen), Zusätzlich benutze ich viele andere Gewürze.

 

Reis: Mittlerweile findet man in den Bio-Läden, aber auch weiterhin in Eine Welt Läden, Reis aus Italien. Bei unserer Alpenüberquerung haben wir sogar die Reisfelder gesehen. Noch bessere Alternativen sind Dinkel-Reis oder Emmer-Reis. Schmeckt natürlich kräftiger als weißer Reis, passt aber perfekt zum Herbstcurry. Das tollste: Die Sorten die ich gefunden habe, kommen direkt aus unserer Region: Biohof Lex aus Erding! Ein Biohof der schon lange vor der Ökowelle existiert (ich glaube mittlerweile in der 3. Generation) und wirklich tolle Produkte herstellt. 

2. Tipp: Verpackungsfreie Alternativen finden

Meine Fragen, die ich innerlich durchgehe, sind:

 

1. Gibt es die Zutat auch unverpackt?

 

wenn nicht:

 

2. Gibt es die Zutat in Papiertüten?

 

wenn nicht:

 

3. Gibt es eine Großpackung?

 

Damit komme ich super klar und erst wenn ich keine Alternative finde, muss es mal eine kleine Plastikverpackung sein. Übrigens: Die Gewürze von Sonnentor sind alle nur scheinbar in Plastik verpackt: Die Folien verrotten super schnell und können einfach auf den heimischen Kompost geworfen werden!

3. Tipp: Alles verwerten

Beispiel Brokkoli: Statt nur die köstlichen Röschen zu verwerten, kann man die ganze Pflanze für das Essen benutzen. Der Strunk schmeckt Kohlrabiähnlich, die Blätter dienen im Herbst als Petersilienersatz (schmeckt natürlich nicht nach Petersilie). 

 

Aber auch andere Pflanzenschalen und -abschnitte lassen sich wunderbar in eine Gemüsesuppe verwandeln - einfach nochmal in heißem Wasser mit Salz auskochen. 

 

Für mich absolut selbstverständlich: Behältnisse, zum Beispiel ein Glas passierte Tomaten, nochmal mit Wasser ausspülen und mit zum Gericht geben. Oder auch andere Schüsseln immer gut auskratzen.

Vielleicht konnte ich dem ein oder anderen mit meinen Tipps helfen. Natürlich könnte man noch viel mehr beachten, hier habe ich jetzt einfach mal aufgeschrieben, was mir spontan zu meinem Herbstcurry eingefallen ist. Willst du zum Rezept? Dann klicke hier.

 

Viel Spaß auf der Reise zu einem nachhaltigerem Leben,

eure Kiki 

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